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Im Glossar finden Sie Erläuterungen zu geschlossenen Fonds aus den Bereichen Containerschifffahrt, Auslandsimmobilien und Private Equity. Drücken Sie den Anfangsbuchstaben des gesuchten Fachbegriffs.

S


Secondary Purchase: Exitvariante. Eine Venture-Capital- oder Private-Equity-Gesellschaft verkauft ihre Anteile an einem Portfoliounternehmen an eine andere Venture-Capital-oder Private-Equity-Gesellschaft bzw. an einen Finanzinvestor.

Second Round Financing: Zweite Finanzierungsrunde für ein Unternehmen, das bereits in einer ersten Runde Venture Capital oder Private Equity erhalten hat.

Second Stage Financing: Finanzierung der Unternehmensexpansion.

Seed Capital: Kapital zur Finanzierung der Konzeption eines Geschäftsvorhabens bis hin zum Prototyp als Grundlage für ein Geschäftskonzept einer Neugründung.

Seemeile (auch nautische Meile): Nautisches Längenmaß: 1 SM (NM) = 1,852 km.

Sensitivitätsanalyse: Rechenmodell zur Darstellung, wie weit sich gewisse Parameter einer Berechnung ändern dürfen, damit bestimmte Grenzen noch eingehalten werden.

Share Deal: Firmenübernahme durch Kauf der Geschäftsanteile.

Slot: Containerstellplatz auf einem Schiff.

Spekulationsfrist: Frist von zehn Jahren, in der Immobilien nicht steuerfrei veräußert werden können.

Spezialfonds: Investmentfonds, an dem sich nur Großanleger wie Versicherungen und betriebliche Pensionskassen beteiligen dürfen. Private Anleger sind dagegen ausgeschlossen.

Spin-Off: Ausgliederung oder Verselbständigung einer Abteilung oder eines Unternehmensteils aus einem Großunternehmen; auch die Ausgründung aus einer universitären Forschungsabteilung.

Start-Up Financing: Finanzierung in der Gründungsphase, im Aufbau oder im erst beginnenden Geschäft.

Stauplan: (engl.: Bay Plan) gibt an, welcher Container für welchen Hafen auf welchen Slot steht. Damit Container während der Fahrt bzw. im Hafen nicht verstellt werden müssen, werden erst die Container geladen, die zuletzt gelöscht werden. Dabei besitzt jeder Container seine eigene Identifikationsnummer und eigene Frachtpapiere.

Steuerbord: Die in Fahrtrichtung rechte Seite eines Schiffes mit grüner Farbkennung.

Steuerliches Ergebnis: Positiver oder negativer Saldo der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) eines Unternehmens.

Stiller Gesellschafter: Beteiligt sich als stiller Teilhaber am Handelsgewerbe des tätigen Teilhabers (Inhaber, Geschäftsherr - meistens GmbH, KG, AG). Grundsätzlich kennt die im Handelsgesetzbuch (HGB) geregelte stille Gesellschaft nur zwei Gesellschafter, den Stillen und den Geschäftsherrn. Kein Gesellschaftseintrag im Handelsregister. Der Stille bleibt anonym. Seine Einlage geht in das Vermögen des Geschäftsherrn über. Also im Gegensatz zur Kommanditgesellschaft kein gemeinsames Vermögen.

Stille Reserven: Rücklagen, die anders als Rückstellungen oder offene Rücklagen in der Bilanz eines Unternehmens nicht ausgewiesen sind. Entstehen durch Unterbewertung von Vermögen (seltener durch Überbewertung von Schulden).

Suezmax: Kurzbezeichnung für Schiffe, die den Suez-Kanal zwischen Mittelmeer und Rotem Meer passieren können. Keine Begrenzung der Schiffslänge, aber der Breite auf maximal etwa 70 Meter und des Tiefgangs auf höchstens ca. 17 Meter.

SWOT-Analyse: Analyse der Stärken/Schwächen und Chancen/Risiken (strenghts/weaknesses, opportunities/threats).


Stand: 15.03.2005

 
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